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Leistungsnachweis 2003
Im Kalenderjahr 2003 wurden am Lehrstuhl für Neuropathologie der Universität Erlangen-Nürnberg folgende klinisch-neuropathologische Untersuchungen durchgeführt:
- Es wurden Gewebeproben von 837 Patienten eingesandt und histologisch untersucht.
- Die häufigsten Diagnosen umfassen:
- Diskopathien (154 Fälle)
- Hypophysenadenome (117 Fälle)
- Gliome (101 Fälle)
- Meningeome (095 Fälle)
- Epilepsie-Chirurgie (080 Fälle)
- vaskuläre Erkrankungen einschließlich Blutungen (075 Fälle)
- Metastasen (037 Fälle)
- Liquoruntersuchungen/Zytologie (035 Fälle)
- Neurinome (030 Fälle)
- Entzündungen (016 Fälle)
- Für die Untersuchungen wurden insgesamt 1986 Schnittpräparate von Paraffin-eingebettetem neurochirurgischem Material angefertigt.
- 262 intraoperative Schnellschnittdiagnosen wurden erstellt.
- 3151 mal wurden pathologische Gewebe immunhistochemisch spezifiziert.
- Sonderfärbungen (Berliner-Blau, EVG, Kongorot oder Gomori-Versilberungen) wurden in 251 Fällen benötigt.
- Knochengewebe wurde bei 22 Patienten untersucht.
- Zum Ausschluß einer Tumorzellaussaat im Liquor cerebrospinalis wurden insgesamt 72 Cytospin-Präparationen zytologisch analysiert.
- Das Epilepsieregister umfaßt derzeit 572 Einträge. Neben 288 Fällen aus dem Zentrum für Epilepsie Erlangen konnten auch von folgenden Epilepsie-chirurgischen Zentren Einsendungen rekrutiert werden:
- Neurozentrum Bonn (081 Fälle)
- Neurozentrum Freiburg (035 Fälle)
- Neurozentrum Berlin (032 Fälle)
- Behandlungszentrum Vogtrareuth (045 Fälle)
- Krankenanstalten Bethel (029 Fälle)
- Österreich (Linz)(001 Fall)
- Bei insgesamt 138 Körpersektionen wurde eine neuropathologische Untersuchung des Gehirns durchgeführt.
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| Letzte Änderung: 25.01.2012 - Prof. Dr. Ingmar Blümcke


