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Im Kalenderjahr 2011 wurden am Neuropathologischen Institut des Universitätsklinikum Erlangen folgende klinisch-neuropathologische Untersuchungen durchgeführt:
Bei insgesamt 196 Körpersektionen wurde eine neuropathologische Untersuchung des Gehirns durchgeführt.
Es wurden Untersuchungsproben von 1722 Patienten eingesandt und histologisch bzw. cytologisch untersucht.
Die häufigsten Einsendungen umfassen:
Prozesse der Sella-Region (345 Fälle)
Gliale Hirntumoren (176 Fälle)
Epilepsie-Chirurgie incl. Register (170 Fälle)
Meningeome (155 Fälle)
Skelettmuskulatur (106 Fälle)
Neurinome (52 Fälle)
vaskuläre Erkrankungen einschließlich Blutungen (50 Fälle)
Diskopathien (36 Fälle)
andere Tumoren (19 Fälle)
Entzündungen (16 Fälle)
Für die Untersuchungen wurden insgesamt 3429 Schnittpräparate von Paraffin-eingebettetem neurochirurgischem Material mittels H&E-Färbungen angefertigt.
Wir führsten insgesamt 171 intraoperative Schnellschnitte durch.
7811 mal wurden pathologische Gewebe immunhistochemisch spezifiziert.
Sonderfärbungen (Berliner-Blau, EVG, Kongorot oder Gomori-Versilberungen) wurden in 2686 Fällen benötigt.
Knochengewebe wurde bei 36 Patienten untersucht.
Zum Ausschluß einer Tumorzellaussaat im Liquor cerebrospinalis wurden insgesamt 1478 Cytospin-Präparationen zytologisch analysiert.


